Exkursion nach Legefeld am 15.9.22

Besuch der Seniorenwohngemeinschaften des Trägerwerks Soziale Dienste


Eingeladen von Herrn Rebel, dem Wohnverwalter der drei Senioren-WGs des twsd erlebten wir eine exklusive Führung mit spannenden und informativen Einblicken in den Alltag der Senioren-WGs.

Momentan gibt es zwei Seniorenwohngemeinschaften, in welchen sich schon SeniorInnen eingelebt haben, darunter auch ein Pärchen. Für diese beiden und für eine komplett neue WG werden weitere neue BewohnerInnen gesucht.

Einzugsvoraussetzung ist, dass die Personen ihren Alltag allein meistern können und sich vor Sozialkontakten nicht scheuen. Das Besondere an diesem WG-Leben: alle Wege und die eigenen Räumlichkeiten, auch das eigene Badezimmer, sind barrierearm und können ganz nach eigenen Vorstellungen bezogen und eingerichtet werden.

Wir waren über die Bodenheizung im gesamten Wohnbereich überrascht. Auch die vielfältigen Möglichkeiten, das eigene Leben und den Alltag weiterhin selbstbestimmt und organisiert beizubehalten, war für die Teilnehmenden der Führung eine sehr angenehme Überraschung. Lediglich in den gemeinsamen Räumen muss ein gemeinsamer Konsens geschaffen werden, dafür jedoch mit Aussicht auf stetige Sozialkontakte (MitbewohnerInnen), Freundschaften und gemeinsame Zeit.

Die gemeinsamen Räumlichkeiten umfassen eine große, modern eingerichtete Küche mit Platz für eigene Küchenmaterialien, sowie einen gemeinsamen, großen Esstisch, eine gemütliche Wohnecke mit TV und eine große Terrasse.

Sehr viel Platz für insgesamt sechs BewohnerInnen. Natürlich können auch mal Familie und Freunde eingeladen werden.

In der unteren Etage gibt es zudem eine Tagespflege, deren Beschäftigungsangebote und Ausflüge auch für die WGler mit buchbar sind. Essen auf Rädern ist genauso möglich, wie selbst kochen.

Herr Rebel, der uns im Anschluss der Führung in der noch unbewohnten WG mit Kaffee und Kuchen verwöhnte, ist der Verwalter der drei Wohngemeinschaften. Er organisiert das gesamte Drumherum, fährt auch gern mal mit BewohnerInnen in die Stadt zum Einkaufen und ist bei Bedarf auch mal Streitschlichter. „Das kam bisher aber noch nicht vor“, meinte er. „Die BewohnerInnen sind sehr froh über dieses Private und Gemeinschaftliche – man kann auswählen, ganz nach eigenem Gutdünken.“.

Die Senioren-WG. Schön, dass es mittlerweile auch solche Alternativen gibt!