Presse

TLZ vom 16. Juli 2019

Nun ist es offiziell. Der Stifterflitzer des Projektes "Weimars Gute Nachbarn" wurde vom Fahrradhaus Hopf öffentlich übergeben. Unserer Projektleiterin Sabine Meyer nahm das äußerst bequem zu fahrende Rad von Matthias Hopf entgegen. Im Gepäckkorb transportieren wir nun immer auch unsere Flyer und Werbematerialien um jederzeit für den guten Zweck werben zu können. Auf dem "Parkplatz" vorm Haus wirbt es auch im Ruhezustand mit der schönen Beschilderung am Vorder- und Hinterrad.

TLZ vom 20.6.2019

Allgemeiner Anzeiger vom 15.06.2019

Am 18. Juni treffen sich Senioren auf dem Weimarer Beethovenplatz um gemeinsam Boccia, Boule und Pétanque zu spielen.

Rumkugeln auf dem Beethovenplatz

Nachbarschaftsinitiative der Bürgerstiftung Weimar mit Aktionen für Senioren

(Dirk Sprungala) Dass Sport treiben der Gesundheit zuträglich ist, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Dass das vor allem zutrifft, wenn man ihn regelmäßig, aber in Maßen, betreibt, wissen alle, die ihm in ihrem Leben einen festen Platz eingeräumt haben. Doch nicht nur der physischen, auch der geistigen Gesundheit dient das „Sporteln“, wie die Bayern es gern nennen.
Gerade in Gemeinschaft macht das Ausloten der eigenen Fähigkeiten besonderen Spaß. Und Sport kann auch gegen Einsamkeit helfen, nämlich dann, wenn sich Alleinstehende regelmäßig treffen, um gemeinsam ihrem Hobby nachzugehen.
Dass das oft auch auf Senioren zutrifft, wissen Sabine Meyer und Cornelia Meyer vom Projekt „Weimars Gute Nachbarn“, das zur Bürgerstiftung Weimar gehört. Sie holten sich den Stadtsportbund ins Boot und organisieren am 18. Juni gemeinsam einen sportlichen Spielenachmittag auf dem Beethovenplatz. Boccia, Boule und Pétanque erwarten die Besucher, alles Sportarten, die die Geschicklichkeit des Spielers herausfordern und mit Kugeln auf Sandplätzen gespielt werden. Eine kurze Einweisung in die Regeln findet direkt vor Ort statt.
Dieser Spielenachmittag ist nur eine von vielen Initiativen, die von den beiden Meyer-innen (nicht verwandt oder verschwägert) ausgehen. Er ist, neben der aktiven sportlichen Betätigung, auch eine gute Möglichkeit, sich einmal mit den Damen persönlich zu unterhalten. Über weitere Projekte von „Weimars Gute Nachbarn“, die sich allesamt mit der Verbesserung der Lebenssituation von Senioren befassen, zum Beispiel. Oder darüber, wie man die guten Nachbarn oder andere soziale Projekte der Bürgerstiftung unterstützen bzw. in Anspruch nehmen kann. So hat sich in den letzten Jahren beispielsweise die Telefonkette bestens etabliert, bei der sich jeden Morgen Senioren kurz anrufen, um zu erfahren, wie es dem anderen geht und bei Bedarf Alarm zu geben, wenn mal was nicht stimmt.
Man trifft sich zum sportlichen Kennenlernen am 18. Juni um 14.30 Uhr auf dem Beethovenplatz in Weimar. Vorherige Anmeldungen sind nicht erforderlich.

MDR Thüringen Radio-Beitrag von Maria Socolowsky, März 2019

TLZ vom 28.03.2019

ZDF heute in Deutschland am 22.3.2019

Das ZDF war für die Nachrichtensendung "heute - in Deutschland" zu Besuch bei unseren Telefonketten-Damen Heidi und Gisela sowie in der Weimars Gute Nachbarn-Zentrale in der Teichgasse. Cornelia Meyer und Anja Pfotenhauer sprachen mit Redakteurin Johanna Kiesler über unser Seniorenbegleiterangebot und die Idee der Telefonkette.

MDR Thüringen-Journal am 17.2.2019

Der Bericht über unser Projekt und die Telefonkette wurde am 17.2. im Rahmen des Thüringenjournals gesendet. Redakteur: Robert Müller für mdr Thüringen.

TA/TLZ vom 14.2.2019

TA/TLZ vom 7.2.2019

TA/TLZ vom 6.2.2019

Imagefilme auf YouTube (Jan 2019)

Wir sind Weimars Gute Nachbarn.
Erfahrungsbericht einer begleiteten Seniorin

Zwei Filme zu Weimars Gute Nachbarn können jetzt auf YouTube angeschaut werden. Der erste beinhaltet generelle Informationen zum Projekt, der andere spiegelt die Erlebnisse einer begleiteten Seniorin.
Diese und weitere Filme der Bürgerstiftung Weimar zugehöriger Angebote finden Sie hier: zum YouTube-Kanal

TA/TLZ vom 28.1.2019

Geburtstags-Scheck

Über ein Geschenk zum 15. Geburtstag kann sich die Bürgerstiftung Weimar freuen. Vorstand Martin Wagner überreichte für die VR Bank Weimar einen Scheck über 1500 Euro an Vorstandsvorsitzende Doris Elfert. "Damit bezahlen wir natürlich nicht unsere Feier", sagte sie. Das Geld fließe in das Senioren-Projekt "Weimars Gute Nachbarn".

TA/TLZ vom 19.1.2019

TLZ / TA vom 21.12.2018

Guter Tag für gute Nachbarn

Projekt der Bürgerstiftung erzielt in der Vereinshütte Spendenerlös von 500 Euro

Weimar. Seniorenbegleiter des Projektes „Weimars Gute Nachbarn“ der Bürgerstiftung waren in der Vereinshütte auf dem Weihnachtsmarkt präsent. Sie haben einen Tag lang verkauft, geplaudert und fleißig Spenden für ihre Arbeit gesammelt: die Begleitung alleinlebender Senioren, die sonst oft niemanden mehr haben, mit denen sie Zeit verbringen können. Es gab Glühwein und Kinderpunsch sowie unter anderem Marmelade und Sirup aus der Mosterei Bad Berka oder selbst hergestellte Seife aus der Landenberger Schule. Von dort wurden auch Gutscheine für Arbeitseinsätze der Schülerfirma angeboten und alle verkauft. Das Projekt freut sich über einen Erlös von insgesamt 500 Euro.

Seniorenbegleiter von Weimars Gute Nachbarn waren mit Gesprächen, Getränken und regionalen Produkten in der Vereinshütte präsent.

TLZ/TA vom 12.12.2018

TLZ / TA vom 2.11.2018

„Bitte auffüllen!“ bei der Bürgerstiftung.

Leitungswasser für die Trinkflaschen

Weimar. Sie trauen dem Abschied von der großen Hitze offenbar nicht. Die Bürgerstiftung Weimar startet heute in der Teichgasse 12a die erste „Refill Station“ der Stadt. Damit bieten die Mitarbeiterinnen der Bürgerstiftung ein ganz einfaches Mittel gegen die Hitze, die an manchen Tagen fast unerträglich ist. Vorbeikommende Menschen können ihre leeren Trink- und Wasserflaschen mit Leitungswasser auffüllen. Damit ist die Bürgerstiftung eine Art Vorreiter, denn in Weimar wird etwas in der Art noch nicht angeboten.

Zudem verbinden die Mitarbeiterinnen der Bürgerstiftung mit dieser Aktion auch eine Hoffnung: Mit den „Auffüllern“ ins Gespräch zu kommen zum Beispiel über ein Ehrenamt, die Arbeit der Bürgerstiftung oder Stiftungsaktionen. Schon bald sollen in der Teichgasse 12a auch für andere Interessenten Refill-Aufkleber zum Abholen bereitliegen. An diesen erkennt man teilnehmende Ladengeschäfte oder Einrichtungen.

Die Idee der „Refill Station“ stammt ursprünglich aus Bristol (England) und wurde 2017 in Hamburg erfolgreich getestet. Seitdem gibt es knapp 2000 Auffüllstationen in Deutschland. In Weimar testen diese nun die Initiatorinnen der Ehrenamts-Agentur und vom Projekt „Weimars Gute Nachbarn“ aus. www.refill-deutschland.de

Zwei Mitarbeiterinnen der Ehrenamts-Agentur weisen auf die neue Aktion hin. Foto: Bürgerstiftung Weimar

GWG Magazin 02/18

Rathauskurier vom 16.6.2018

mdr Thüringen - Beitrag zum Schülerfreiwilligentag am 7.6.2018

TLZ / TA vom 23.02.2018

Thüringer Allgemeine online vom 6.12.2017

Verleihung der Thüringer Ehrenamtscard. Im Bild hinten von links: Peter Zerbst, Thomas Weise, Thomas Seyfarth, Manfred Ponier, Norbert Seidel; vorn von links: Bürgermeister Peter Kleine, Karin Schulze, Beate Weber-Kehr, Oberbürgermeister Stefan Wolf, Claudia Dargel und Silke Meinhardt. Foto: Maik Schuck

Im Einsatz für das Gemeinwohl

Der Oberbürgermeister hat gestern Abend zehn ehrenamtlich engagierte Weimarer mit der Thüringer Ehrenamtscard ausgezeichnet

Weimar. Zehn Weimarern ist gestern Abend im Gewölbekeller der Stadtbibliothek die Thüringer Ehrenamtscard verliehen worden. Oberbürgermeister Stefan Wolf hob in seinen Laudationes die Leistungen der vier Frauen und sechs Männer hervor (wir zitieren Auszüge):

Karin Schulze hat gleich mehrere Ehrenämter: Eines für den Sport und eines für die Städtepartnerschaft. Sie arbeitet seit 2009 aktiv bei den Weimarer Bowlingfüchsen als Schatzmeisterin. Zu ihren Aufgaben gehört die komplette Erledigung der Buchhaltung. Seit 2016 ist sie auch stellvertretene Vorsitzende des Vereins und seit 2014 Stadtsportwart der Sektion Bowling beim Kreiskegelverein. Überdies arbeitet Karin Schulze seit 2006 aktiv bei der Trier-Gesellschaft Weimar als Schatzmeisterin. Zu ihren Aufgaben gehört auch dort die komplette Abwicklung der Buchhaltung.

Matthias Gothe ist Gründungsmitglied des Vereins „Vielfalt leben – QueerWeg“ und im Vereinsvorstand. Seit 2013 engagiert er sich bei der Aids-Hilfe Weimar und Ostthüringen, seit 2016 als Vorstandsmitglied. Er ist Mitinitiator des Idahobit-Festivals zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie in Jena und Weimar sowie Mitorganisator des Christopher-Street-Days in Weimar. Er engagiert sich außerordentlich bei der Erarbeitung des Thüringer Landesprogramms für Akzeptanz und Vielfalt. Er leistet einen wichtigen Beitrag zur Vorbeugung von HIV und sexuell übertragbaren Infektionen.

Norbert Seidel gehört seit 2012 dem Ortsverband Weimar des Deutschen Schwerhörigenbundes an und ist seit 2014 stellvertretender Vorsitzender. Seitdem profitiert der Verein von seinem tatkräftigen Einsatz. Er organisiert Mitgliederveranstaltungen und -ausflüge, vertritt den Ortsverein in der Kreisgruppe der Parität. Er bringt sich aktiv in die anfallenden Aufgaben – etwa Einkäufe, Mitgliedertransfer und handwerkliche Kleinarbeiten – ein. Darüber hinaus ist er in der Selbsthilfe für hörgeschädigte Menschen engagiert.

Claudia Dargel setzt sich seit fünf Jahren für alleinlebende alte Menschen in Weimar ein. Auch außerhalb des Projektes unterstützt sie diese in ihrem Alltag. Im Projekt „Weimars Gute Nachbarn“ betreut sie mehrere Seniorinnen und verbringt ihre Freizeit mit ihnen. Sie bereichert den Verein immer wieder mit viel Enthusiasmus bei Aktionen, so etwa beim Spendensammeln.

Auch Peter Zerbst engagiert sich seit 2012 bei „Weimars Gute Nachbarn“. Er ist Seniorenbegleiter und steht den Projektkoordinatorinnen mit Rat und Tat zur Verfügung. Er engagiert sich im Handwerkerchor, in der Kirchgemeinde oder repariert schon mal ein Dutzend Schreibmaschinen für die Äthiopienhilfe.

Manfred Ponier arbeitet seit November 2012 im Projekt „Weimars Gute Nachbarn“. Die Senioren, die er in seiner Freizeit begleitet, mit denen er redet und die kleinen Dinge des Alltags erledigt, sind gewiss nicht immer einfach – doch er verbreitet Zuversicht, muntert auf, ist aufgeschlossen. Er bringt sich unermüdlich ins Projekt mit ein.

Gegen die Einsamkeit im Alter hat auch Silke Meinhardt mit ihrem Einsatz ein Rezept. Sie arbeitet seit der Gründung des Projektes „Weimars Gute Nachbarn“ tatkräftig mit und begleitet allein lebende ältere Menschen. Sie unterstützt sie auch in schwierigen Lebenslagen. Dafür braucht man nicht nur Geduld und Ausdauer, sondern vor allem auch Einfühlungsvermögen und Herzblut, insbesondere dann, wenn einzelne Schicksale nah an einen herankommen.

Thomas Seyfarth ist seit 1992 in der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Weimar-Ehringsdorf aktiv. Er qualifizierte sich zum Maschinisten und Gruppenführer und geht im nächsten Jahr die Ausbildung zum Zugführer an. Seit Jahren trainiert er die „Löschangriffabteilung“ der Wehr, wobei sein überdurchschnittliches Engagement in dieser Disziplin des Feuerwehrsports zahlreiche Stadtmeistertitel und achtbare Plätze bei Thüringer Wettbewerben einbrachte. Bei der Restaurierung historischer Feuerwehrtechnik setzt er seine handwerklichen Fähigkeiten als Kfz-Meister ein.

Thomas Weise ist seit 1991 in der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Weimar-Mitte aktiv, seit 1999 Gruppenführer und hat sich in der ABC-Gefahrenabwehr qualifiziert. Er hat 2004 die Ausbildung zum Zugführer absolviert und ist Maschinist für Lösch- und Drehleiterfahrzeuge. Bei den Einsätzen der Feuerwehr Weimar ist er regelmäßig als Einheitsführer, Maschinist oder Einsatzkraft präsent. Er hat mehrere Jahre die Ausbildung der Jugendfeuerwehr Weimar-Mitte geleitet und unterstützt aktiv die Jugendarbeit. Thomas Weise engagiert sich im Stadtfeuerwehrverband in der Vorstandsarbeit und bei vielen Veranstaltungen in Weimar.

Beate Weber-Kehr ist seit dem Flüchtlingszustrom aktiv in der Ausgabe der Kleider und Spenden involviert. Sie hat eine Struktur aufgebaut, die es ermöglicht hat, die Kleiderausgabe in der Nordstraße systematisch zu verbessern. Sie musste unermüdlich gegen viele Barrieren und Probleme ankämpfen, auf die sie in ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit stieß. Sie akquiriert neue Helfer und leitet diese an. Sie beschafft neue Materialien und verwaltet die Finanzen. Beate Weber-Kehr ist Gründerin der Tafel in Blankenhain und Mitglied im Bundesvorstand der Deutschen Tafel. Sie überzeugt täglich mit viel Stärke, Durchsetzungsvermögen und Ideenreichtum und trägt zur Solidaritätsgemeinschaft in Weimar bei.

TLZ vom 14.6.2017

TLZ vom 2.2.2017

Unser Lutz Günther war natürlich für Weimars Gute Nachbarn unterwegs. Leider kennen einige den Unterschied zwischen Ehrenamtsstiftung und EhrenamtsAgentur, bzw. Bürgerstiftung noch nicht. Naja... 

TLZ vom 25.1.2017

Doris Elfert (links), Stefanie Lachmann und Anja Pfotenhauer (rechts) mit dem "Helfershelfer". Foto: Michael Grübner

Erste Telefonkette steht schon

Weimarer Bürgerstiftung gab an ihrem gestrigen 13. Gründungsjubiläum einen Überblick über die Pläne für 2017

Weimar. "Helfershelfer", "MachBar", "Telefonkette": Diese Namen tragen neue Projekt-Ideen, mit denen die Weimarer Bürgerstiftung in diesem Jahr für Aufsehen sorgen will. Am gestrigen Dienstag, an dem sich die Stiftungsgründung zum 13. Mal jährte, gaben Vorstandsvorsitzende Doris Elfert sowie die Organisatorinnen der Ehrenamts-Agentur, Stefanie Lachmann und Anja Pfotenhauer, Details dazu bekannt.

Um das Projekt "Helfershelfer" bekannt zu machen, hat die Ehrenamts-Agentur T-Shirts und Schlüsselanhänger mit der dafür kreierten Werbefigur bedrucken lassen. Die Schülerfirma des Landenberger-Förderzentrums baute das Männchen sogar als 1,50 Meter hohen hölzernen Aufsteller. Werben soll er für den Kurzzeit-Einsatz: Freiwillige, die wenig Zeit haben oder für die wegen anderer Handicaps kein Ehrenamt mit festen wöchentlichen Pflichten in Frage kommt, können sich im Projekt "Helfershelfer" registrieren lassen. Sie bekommen Nachrichten, wenn Veranstalter oder Organisatoren nach Einsatzkräften suchen – kurzfristige Arbeitseinsätze, Standbetreuung, Begleitung bei Ausflügen, Ausmisten, Aufräumen und so weiter. Nächstes konkretes Angebot: Der Mensafasching sucht für Anfang Februar noch Aufbauhelfer.

Mit der "MachBar" bietet die Agentur einen zusätzlichen Weg für Freiwillige, mögliche Einsatzstellen kennenzulernen. Vier Termine sind geplant, auf denen sich jeweils vier Institutionen vorstellen – mit Zehn-Minuten-Vorträgen und anschließender lockerer Gesprächsrunde in gemütlichem Rahmen bei alkoholfreien Cocktails und Couscous. Zum Auftakt am Mittwoch, 15. Februar, in der Küche der Volkshochschule am Graben sind der ADFC, die Freiwillige Feuerwehr, das Lebenshilfe-Werk und das Projekt Tafel plus mit von der Partie.

Mit der "Telefonkette" greift die Bürgerstiftung im Rahmen ihres Projekts "Weimars Gute Nachbarn" eine Idee aus anderen Städten auf: Sie will allein lebende, ältere Menschen in kleinen Gruppen zusammenbringen, die sich jeden Morgen zu einer festen Zeit in einer vorher bestimmten Reihenfolge anrufen – nach dem gegenseitigen Befinden erkundigen, Neuigkeiten austauschen, sich vielleicht sogar zu gemeinsamen Aktivitäten verabreden. Eine dieser Ketten ist in Weimar schon aktiv, mit Heidi Georgi als Koordinatorin und vier Teilnehmenden.

Erste Termine im Arbeitsplan für 2017 sind eine Feier zum einjährigen Bestehen des Projekts "Teatime & Herz", das die Stiftung zusammen mit der Gleichstellungsbeauftragten und dem Weimarer Frauenzentrum für Flüchtlingsfrauen und -mädchen anbietet. Am 7. März ist zudem Frühjahrs-Antragsschluss für Ideen und Vorhaben, die auf Förderung aus dem Kinder- und Jugendfonds der Stiftung hoffen. Fest stehen zudem die Termine für den 10. Schülerfreiwilligentag (15. Juni), das "Diner en blanc" (24. Juni), den 12. Weimarer Freiwilligentag (16. September) und das jährliche Stifterforum (23. November).

Das Kapital der Bürgerstiftung stieg 2016 nur gering durch drei neue Stifter um 3311 Euro auf nunmehr 225 700 Euro an. Aus den Zinserträgen Projekte zu finanzieren, werde zunehmend schwieriger, so Doris Elfert: Während es in guten Jahren bis zu 5 Prozent Zinsen auf angelegtes Geld gab, sind zurzeit mehr als 1 Prozent schon viel. "Den Schritt in den Aktienmarkt, wo wir bis zu 30 Prozent des Stiftungskapitals anlegen dürften, scheuen wir wegen des Risikos noch", so Elfert. Umso wichtiger seien projektbezogene Spenden für die laufende Arbeit – die benötigte Summe für dieses Jahr schätzt die Vorstandschefin auf rund mehr als 30 000 Euro.

Michael Grübner / 25.01.17

GWG Aktuell 3/2016

Rathauskurier vom 18.6.2016

 

TLZ/TA vom 9.6.2016

Rathauskurier vom 21.5.2016

Neues Projekt "Lebendige Nachbarschaft", unterstützt vom Projekt Weimars Gute Nachbarn.
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Rathauskurier vom 21.5.2016

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Radio Lotte Weimar (Aufzeichnung vom 27.2.2016) Anja Pfotenhauer im Interview

TLZ/TA vom 22.1.2016

TLZ/TA vom 9.1.2016

Allgemeiner Anzeiger vom 9.12.2015

Freistaat Thüringen: Wohnen & Leben im Alter, Jahrgang 2015/16

(Klick auf das Bild vergrößert die Ansicht)

Thüringer Allgemeine vom 5.2.2015

SalveTV, Bericht vom 11.2.2014

SalveTV Regio-News: Spendenübergabe an "Weimars Gute Nachbarn". Ab Minute 5:55 bis 7:25, Bericht und Interview mit Spender Michael Trierweiler. Klick aufs Bild!

 

Thüringer Allgemeine vom 11.2.2014

Apotheker Michael Trierweiler übergab den symbolischen Scheck an Doris Elfert, Vorstandsvorsitzende der Weimarer Bürgerstiftung. Foto: Michael Grübner

Spende für Weimarer Senioren-Begleiter

Weimar. "Gute-Nachbarn"-Projekt der Bürgerstiftung durfte sich gestern über 500 Euro aus der Weihnachts-Aktion von Apotheker Trierweiler freuen.

Über eine Spende in Höhe von 500 Euro freute sich gestern das Projekt "Weimars Gute Nachbarn" der Bürgerstiftung. Apotheker Michael Trierweiler setzte damit seine Tradition fort, in der Weihnachtszeit Geld zu sammeln und einem guten Zweck zu übereignen.

"Zusammen mit einigen Geschäftsfreunden bin ich schon länger dazu übergegangen, dass wir auf die sonst üblichen kleinen gegenseitigen Geschenke im Dezember verzichten und lieber etwas spenden", so der Betreiber der Apotheken am Bahnhof und am Goetheplatz. Er hatte zudem insgesamt 800 Wand-Kalender für 2014 mit Heilkräuter-Motiven drucken lassen und die Kunden um freiwillige Spenden von 50 Cent pro Kalender gebeten.

Bei der Wahl des guten Zweckes hatte der Apotheker seine Mitarbeiter um Vorschläge gebeten - "Gabriele Wagner aus der Bahnhofsapotheke stieß bei einer Internet-Suche auf das Gute-Nachbarn-Projekt der Bürgerstiftung. Darin geht es um Seniorenbegleitung: Die ehrenamtlichen Mitarbeiter verbringen Zeit mit älteren Menschen, die allein leben. Besuche in den Wohnungen, gemeinsame Spaziergänge, Begleitung zum Arzt oder zum Einkaufen - das alles und mehr bietet das Projekt an. Zurzeit stehen 31 Begleiter zur Verfügung, 20 davon sind aktuell an Senioren vermittelt. Ein zweistündiges Treffen pro Woche ist das Minimalpensum. "Es ist für uns einfacher, Ehrenamtliche zu finden als Senioren, die sich entschließen, das Angebot zu nutzen", so Projekt-Koordinatorin Susann Schwenke. "Oft hören wir Sätze wie ,Ich will niemandem zur Last fallen oder Ähnliches." Die wirkungsvollste Werbung sei Mundpropaganda.

Die Bandbreite der Ehrenamtlichen reicht von Studenten über Berufstätige bis zu Ruheständlern, die meisten von ihnen fanden über die Ehrenamts-Agentur den Weg zu "Weimars Guten Nachbarn". Das Spendengeld können Susann Schwenke & Co. gut gebrauchen: Die Seniorenbegleiter bekommen regelmäßige Schulungen, brauchen dafür Fachliteratur, treffen sich monatlich zum Erfahrungsaustausch und bekommen am Jahresende eine symbolische Aufwandsentschädigung.

Michael Grübner / 11.02.14 / TA

 

Salve TV, Bericht vom 15.7.2013

Seniorenbegleiterin Sabine Meyer spricht über die Tätigkeit beim Projekt "Weimars Gute Nachbarn" im Interview mit Stefan Kempf von Salve TV.

Thüringische Landeszeitung vom 12.7.2013

Thüringer Allgemeine/Thüringische Landeszeitung, 19.1.2013

WIR 3/2012 - Genossenschaftsblatt aus Mitteldeutschland

Spuren in die Zukunft

 

Kolumne: Von Christiane Biedermann, Leiterin Presse und Kommunikation, Aktive Bürgerschaft e.V. Kompetenzzentrum für Bürgerengagement der genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken

(...) Seit vor 15 Jahren die ersten Bürgerstiftungen in Deutschland gegründet wurden, haben sie sich zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt. Von Halle (Saale) bis zum Landkreis Saale-Rudolstadt, vom Altenburger Land bis in die Region Unstrut-Hainich - in Mitteldeutschland gibt es mittlerweile über ein Dutzend Bürgerstiftungen. Und ihre Entwicklung ist positiv: Die Zahl der Bürgerstiftungen in Ostdeutschland hat sich in den letzten fünf Jahren mehr als verdoppelt. Das wird im "Länderspiegel Bürgerstiftungen" der Aktiven Bürgerschaft dokumentiert.

Ein Beispiel gibt die Bürgerstiftung Weimar. Zwei Frauen, die eine aus dem Osten, die andere aus dem Westen, hatten eine gemeinsame Vision. Bürger schauen nicht mehr zu, wie Kulturstätten und Kindereinrichtungen geschlossen werden. Sie nahmen vor neun Jahren die Dinge selbst in die Hand. Ihr anspruchsvolles und zugleich selbstbewusstes Anliegen: "Spuren in die Zukunft legen". Die Bürgerstiftung Weimar setzt sich heute unter anderem für den gesellschaftlichen Zusammenhalt ein. So leben in den Plattenbausiedlungen viele ältere Menschen mittlerweile allein und einsam. Während es in der Stadt auch die Jüngeren gibt, die helfen wollen.

Die Bürgerstiftung hat das Projekt "Weimars Gute Nachbarn" gestartet, das Jung und Alt zusammenbringen will. Dabei wird sie unter anderem von der Gemeinnützien Wohnungsgenossenschaft Weimar unterstützt, deren Sozialarbeiter die Lebenssituationen der älteren Mieter bestens kennen. Die Ehrenamtlichen erledigen für die Senioren Einkäufe, begleiten sie zu Arztbesuchen, bei Spaziergängen, ins Theater oder besuchen sie und hören einfach nur zu. Erste ehrenamtliche Nachbarschaftshelfer hat die Bürgerstifung schon gewonnen, erste Partnerschaften zwischen Senioren und Jüngeren sind bereits entstanden.

(...) Bürgerstiftungen bieten jedem die Chance, sich sofort und dauerhaft dort für das Gemeinwohl zu engagieren, wo man seinen Lebensmittelpunkt hat. Wohlgemerkt: Nicht allein, sondern mit anderen. Eben gemeinsam mehr erreichen!

Thüringische Landeszeitung online (26.6.2012)

Picknick in Tiefurt mit Doris Elfert, Christa Witt, Barbara Koch, Claudia Dargel und Pia (vorn) sowie Peter Zerbst, Silke Meinhardt, Susann Schwenke und Viola Ehrhardt (hinten). Foto: Maik Schuck

Ausflug und Picknick für Weimars ehrenamtliche Seniorenbegleiter

Den ehrenamtlichen Seniorenbegleitern ihres Projektes "Weimars Gute Nachbarn" dankte die Bürgerstiftung jetzt mit einem Spaziergang in den Tiefurter Park, wo am bunt gedeckten Tisch ein Picknick wartete.

Tiefurt. In gemütlicher Runde konnte man dort Samstagnachmittag Erfahrungen der letzten Monate austauschen und die Begleitarbeit reflektieren.

"Es ist ein schönes Gefühl, anderen helfen zu können", sagte zum Beispiel Peter Zerbst. Und Susann Schwenke ergänzte: "Es ist eine wunderbare, intensive persönliche Erfahrung." Wenn die Personen gut zusammenpassen, man sich offen und ohne Vorurteile aufeinander einlässt, wird die Herausforderung zu einem beidseitigen Lernprozess und "ein angenehmes Gefühl stellt sich ein, das Richtige zu tun", waren sich die Seniorenbegleiter einig.

Die Bürgerstiftung Weimar möchte die "ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe für Senioren" aus dem Pilotprojekt in Weimar West jetzt stadtweit etablieren. Dafür sucht sie Menschen, die sich gerne als ehrenamtliche Seniorenbegleiter in Weimar engagieren möchten.

"Weimars gute Nachbarn" sind Ansprechpartner mit Zeit und Muße zuzuhören, vorzulesen, gemeinsam kreativ zu sein. Es geht also nicht um Pflege oder Haushaltshilfe. Die Ehrenamtlichen sind Begleiter zum Beispiel bei Spaziergängen oder Theaterbesuchen und können in einer Notsituation auch die Vertrauensperson sein.

Die Bürgerstiftung bietet Senioren eine unverbindlichen Beratung an, wenn sie Zeit mit einem netten Gespräch und Menschen verbringen möchten. Dazu kommen die beiden Mitarbeiterinnen Viola Ehrhardt oder Susann Schwenke bei Wunsch auch nach Hause.

Kontakt: (03643) 80 82 47 oder 81 56 00. Mail: gute.nachbarn@buergerstiftung-weimar.de. Beratung in der Teichgasse 12: dienstags 14 bis 16 Uhr, mittwochs 10 bis 12 Uhr.

 

mdr, "Hier ab Vier" am 17.04.2012

Der Beitrag "Weimar setzt auf gute Nachbarn" wurde am 17. April bei "Hier ab Vier" im mdr ausgestrahlt. (Ist jetzt nicht mehr in der Mediathek vorhanden)

 

Pressemitteilung Bürgerstiftung Weimar (8.3.2012)

„Nachbarschaftshilfe für Senioren“ sucht weiter

(Weimar) Die Bürgerstiftung sucht für das Projekt „Weimars Gute Nachbarn“ weiterhin interessierte Bürger und Bürgerinnen, die als Seniorenbegleiter Zeit und Muße spenden möchten, um ältere Menschen, die von Einsamkeit bedroht sind, zu unterstützen.

Auch Senioren, bevorzugt aus Weimar West, die sich Gesellschaft und Begleitung im Alltag wünschen, sind herzlich willkommen.

Nach Abschluss des kommenden Fortbildungstermins für Seniorenbegleiter am 17. März im Mehrgenerationenhaus Weimar-West freuen sich die ersten Absolventen auf einen Partner-Senior. Das Team freut sich über Verstärkung.

Interessenten melden sich bitte bei der Bürgerstiftung Weimar, „Weimars Gute Nachbarn“, Teichgasse 12a, 99423 Weimar, Tel. 03643-80 82 47 oder per Mail.

 

Thüringische Landeszeitung vom 16.02.2012

 

Thüringer Allgemeine, Thüringische Landeszeitung Online vom 15.02.2012

Die Jurorin Marie-Luise Stoll-Steffan (links) im angeregten Gespräch mit Doris Kehr (Mitte) und Doris Elfert am Stand der Bürgerstiftung Weimar zur Präsentation bei der Herbert-Quandt-Stifutng in Berlin. Foto: Roman Weigand

Zweiter Ideenwettbewerb in Berlin mit Bürgerstiftung Weimar

Die Bürgerstiftung Weimar stellt der Jury des Ideenwettbewerbes ihr Projekt "Weimars gute Nachbarn" vor, in dem man Junge und Alte zusammenbringen will.

Berlin. Mit Spannung waren sie nach Berlin gereist. Weimars Bürgerstiftung befindet sich unter den zehn Stiftungen, die am zweiten Ideenwettbewerb der Herbert-Quandt-Stiftung und der Initiative Bürgerstiftungen teilnahmen. Zum Abschluss der Runde präsentierten sie sich in Berlin der Jury. Diese hatte im Anschluss über die besten drei Projekte und insgesamt 30.000 Euro Preisgeld zu entscheiden. Seit Sommer 2011 arbeiten die Bürgerstiftungen an Projekten zum Thema "Brücken bauen zwischen sozialen Milieus". Sie sollten neue Wege finden, den gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort zu stärken.  

Wie mag es sich wohl anfühlen, wenn man vor über 30 Jahren eine Wohnung im Plattenbau von Weimar-West ergattert hat, glücklich über den Komfort und die Nähe zu Freunden und Bekannten. Heute aber ist man älter geworden, die Kinder sind aus dem Haus, auch Freunde oder Lebenspartner sind nicht mehr da. 

Die Situation, die Doris Elfert, Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung Weimar, und Sozialarbeiterin Doris Kehr von der GWG Weimar schilderten, betrifft viele Menschen. Doch, so berichten die Verantwortlichen für das Projekt "Weimars gute Nachbarn", es gebe auch die andere Seite: Menschen, die jünger sind und Älteren gerne helfen wollen, aber nicht wissen, wie und wo. "Wir wollen Jung und Alt zusammenbringen, aber auch für entsprechende Qualifikationen sorgen und in Versicherungsfragen beraten", erläutert Elfert das Anliegen des Projekts. Erste Erfolge haben die Initiatoren schon vorzuweisen. Sechs ehrenamtliche Nachbarschaftshelfer konnten gewonnen werden, eine erste Fortbildung wurde durchgeführt. Auch Gespräche mit Senioren fanden statt.  

Ob die Bürgerstiftung Weimar unter den Preisträgern ist, wird am 22. März öffentlich. Dann wird bekanntgegeben, wer vom Bundespräsidenten die drei Preise erhält. "Schon jetzt sind alle Teilnehmer Gewinner", sagt Dr. Roland Löffler, Leiter des Themenfeldes Bürger und Gesellschaft der Herbert-Quandt-Stiftung. Nicht nur wegen des Startgeldes in Höhe von 5000 Euro, das jede Stiftung zu Beginn des Wettbewerbs erhielt  

 

Thüringische Landeszeitung vom 06.01.2012

Thüringer Allgemeine vom 24.11.2011

Gute Zuhörer gesucht 

Die Bürgerstiftung Weimar legt ein Modellprojekt zur Nachbarschaftshilfe für ältere Mitbüger auf. Pilotvorhaben beginnt zunächst in Weimar-West. Informationsveranstaltung im Dezember.

von Carmen Knoth

Weimar. Großeltern für junge Familien hat die Bürgerstiftung bereits gesucht. Jetzt dreht sie den Spieß um und sucht "Gute Nachbarn" für ältere Mitbürger. Das gleichnamige Pilotprojekt will zunächst in Weimar-West Isolation und Einsamkeit im Alter mildern. Denn viele Menschen ziehen sich zurück, wenn Verwandte weggezogen und Freunde verstorben sind. 

Das neue Betreuungsangebot soll dazu beitragen, dass auch ältere Menschen so lange wie möglich in der eigenen Wohnung leben können. "Dabei wollen wir keinesfalls in Konkurrenz zu Pflegediensten treten, sondern vielmehr deren Angebot ergänzen", versichert Doris Elfert, die Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung. Dem Projekt liegt dabei nachweislicher Bedarf an nachbarschaftlicher Hilfe zugrunde. Prognosen zufolge sollen nämlich im Jahr 2030 bereits rund 44 Prozent der Weimarer Einwohner zwischen 64 und 85 Jahren alt sein.

Bei Spaziergängen oder Spiele-Nachmittagen, bei Einkäufen oder Arztterminen sollen die Freiwilligen die Senioren unterstützen. Auch Vorlesen oder einfach nur Zuhören sollen die Seniorenbegleiter. Für die Besuche muss kein Stundenlohn gezahlt werden. Die Betreuer erhalten aber von der Bürgerstiftung ein kleines Dankeschön. "Das kann zum Beispiel eine Pauschale oder auch ein Fest für alle Helfer sein", überlegt Doris Elfert. 

Bei einem ersten Treffen können Senioren und "gute Nachbarn" sich in Ruhe kennen lernen. Stimmt die Chemie zwischen ihnen, gibt es eine schriftliche Vereinbarung. Diese ist nötig, um für die Ehrenamtlichen unter anderem den Versicherungsschutz über die Ehrenamtsagentur zu gewährleisten.

Bislang vermittelte die Ehrenamtsagentur Freiwillige hauptsächlich an soziale Organisationen. Mit der Nachbarschaftshilfe tritt sie nun auch an Privatpersonen heran. Ermöglicht wird das Pilotprojekt in Weimar West durch den Preis der Herbert-Quant-Stiftung im Ideenwettbewerb "Brücken bauen zwischen sozialen Milieus" und durch finanzielle Unterstützung der Wohnstätte sowie der Sparkassenstiftung Weimar-Weimarer Land. Sobald weitere Finanztöpfe gefunden sind, soll sie in einem dreijährigen Modell auf ganz Weimar ausgeweitet werden.

Für die Seniorenbegleitung sucht die Bürgerstiftung gute Zuhörer, die Geduld und Zeit mitbringen und die auch bereit sind, an den nötigen Fortbildungen teilzunehmen. Wer sich in der Betreuung engagieren will oder selbst etwas Hilfe oder Gesellschaft braucht, der kann sich unter (0174) 1428259 an Doris Elfert werden. 

Die Bürgerstiftung bietet am 13. Dezember ab 17 Uhr eine Informationsveranstaltung an.